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Blog-Eintrag
17. November 2011: Dokumente vergleichen
Zur Zeit bin ich unter anderem damit beschäftigt, Léontine Mandelas Zweitfassung des neuen CRYSTAL-YORKSHIRE-Manuskripts zu überarbeiten. Jeden Abend schaffe ich ein paar A4-Seiten. Es könnte schneller gehen, zumal ich die Motivation dazu habe, stünde nicht gleichzeitig so viel anderes an. Aber so habe ich es mir ja ausgesucht, also darf ich jetzt wohl nicht jammern, hm? Schaaade! ^_^ Noch sind wir eh gut in der Zeit. Ich sollte mich nur ranhalten, um Stress bis zum Schluss möglichst zu vermeiden. Parallel dazu will langsam mal die Covergestaltung koordiniert und sich um die Illustratorenhonorare gekümmert werden.
Für die Absprache mit Léontine habe ich mich mit der Funktion "Dokumente vergleichen" vertraut gemacht, die es vermutlich in jedem Textbearbeitungsprogramm gibt und die vielleicht schon jeder außer mir kennt. ^_^ Aber denen, die sie noch nicht ausprobiert haben, möchte ich sie heute voller Begeisterung empfehlen. Die Funktion ist simpel, und doch so hilfreich. Man vermeidet so manchen Flüchtigkeitsfehler beim Übergang zwischen zwei Textversionen und spart vor allem eine Menge Zeit. Vorher habe ich mit dem kostenpflichtigen Papyrus Autor II gearbeitet, um Absprachen mit Kollegen bei Textüberarbeitungen zu koordinieren und durchzuführen. Da wird dann mit Notizen gearbeitet, die besser sind als etwa die gelben Randkästen bei OpenOffice oder Word. Die Funktion "Dokumente vergleichen" dagegen gibt es aber auch bei OpenOffice, das wie gesagt bei der richtigen Handhabung viel kann für eine Freeware. Diese Funktion erstellt aus zwei im Explorerfenster auszuwählenden Dateien eine neue, die die Unterschiede optisch hervorhebt und am Rand markiert. Durch einen Befehl per rechtem Mausklick kann dann für jede einzelne gefundene Änderung angegeben werden, ob sie akzeptiert wird oder nicht. Wichtig ist dabei, dass zunächst die alte Version geöffnet und diese dann mit der neuen verglichen wird. Macht man es anders herum, würde man ja die Differenzen in der alten Datei akzeptieren und die neue Version überschreiben. Ansonsten ist die Funktion echt easy und wie gesagt super hilfreich. Für mich zumindest. Ich muss so für Léontine keine extra Notizen mit Erläuterungen und Markierungen anlegen. Und neulich bei der Absprache mit dem Carlsen-Redakteur für mein neuestes Kurzmanga-Skript hat mir diese Funktion auch sehr geholfen, auch als es ein paar Mal darum ging, wer von uns beiden welche Stellen geändert hatte. Nach ein paar Versionen kann man da ja schon mal den Überblick verlieren.
Ich bin also bekennender OpenOffice-Nutzer. Mittlerweile. Erst gestern wurde ich wieder gefragt: "Stimmt es, dass OpenOffice mehr kann als Word?" Meine Antwort: "Ja, wenn man weiß, wie." ^_^ Mit welchem Textbearbeitungsprogramm arbeitet ihr denn meistens?